Homeserver mit HP MicroServer und Proxmox, Teil I – Planung

Einleitung

Vor einiger Zeit hat HP einen Server für kleinere Unternehmen und Privatanwender auf den Markt gebracht. Den HP MicroServer N36L!

HP MicroServer N36L

Der kleinste in der Serverfamilie von HP birgt einen AMD Athlon 1,3 GHz Dual Core Prozessor sowie einen 4-Bay Slot für Festplatten in sich. Optional kann er mit zwei PCI-Express Karten (je 1 à 16x/1x) aufgerüstet werden (Management Karte, zweiter Netzwerkadapter). Aufgrund der hohen Kapazität der Festplatten eignet sich der Server ideal als NAS oder Datenserver. Da er zudem noch sehr leise ist, ist er nahezu die ideale Lösung für zu Hause. Da ich schon länger auf der Suche nach einer NAS/Server Lösung bin, habe mich entschieden dies mit dem umzusetzen.

Hardware-Planung

Idealerweise habe ich noch drei 1 TB Festplatten rumliegen, welche sich sehr gut als RAID 5 im MicroServer machen. Die mitgelieferte 250 GB Platte wird idealerweise für das Betriebssystem (in meinem Fall Linux/Proxmox) verwendet.

RAM hat der kleine Server ab Fabrik nur gerade 1 GB. Da die HP original RAM wie immer viel zu teuer sind (200.- pro 4 GB Riegel) wähle ich die günstigeren KingstonValue 2 x 4 GB PC3-10600 bei meinem bevorzugten Händler. Da ich aber noch nicht 100% Überzeugt bin das ich 8GB RAM ausreize reicht zu Beginn ein 4 GB Modul. Somit werde ich über 5 GB RAM verfügen…

Software-Planung

Da der Server kein Hochleistungsrechner ist, war die Entscheidung leicht welches Betriebssystem darauf installiert wird. Da ich noch etwas experimentieren will, entschied ich mich für eine “Virtual Server” Distributrion. Zunächst fasste ich XenServer ins Auge da ich bereits einige Erfahrung mit Modular Server und XenServer habe. Da ich in diversen Beiträgen allerdings gelesen habe, dass diverse Probleme mit der neuesten XenServer Version und dem MicroServer auftreten und dass desweiteren nur unter Windows eine Verwaltungs-Software wirklich “supported” wird suchte ich nach Alternativen. ESXi empfang ich als zu übertriebe, stiess aber auf das auf KVM basierende Proxmox. Unter anderem auch weil diverse Berufskollegen dieses als DIE Virtualisierungslösung anpriesen. Mindestens ein openfilerNAS Server werde ich virtuell realisieren. Desweiteren soll mein TimeMachine Backup des MacMini weiterhin funktionieren. Somit wäre die Grundkonfiguration komplett…